Tuesday, 21 May 2013

Kudan Institute of Japanese Language and Culture

Was wäre eine Sprachreise ohne eine Sprachschule? Genau, nichts! Eine Sprachreise ist die wohl kostspieligste Möglichkeit, nach Japan zu kommen, aber gleichzeitig auch die, bei der man am meisten die Sprache lernt... aber im Endeffekt kommt ja eh alles auf einen selber an. ;)

Das ist vermutlich mein letzter Post über meinen Japan Aufenthalt im März und April 2012. Und da die Sprachschule wohl der wichtigste Teil davon war, muss ich auch noch ein bisschen drüber erzählen.
Wer Fragen hat: Nur her damit. Vielleicht kann ich ja noch was ergänzen. ;)

Homepage (generelle Infos über Kurse, Preise, etc.)
Facebook (Fotos von Events und ehemaligen Schülern)


Der erste Schultag (jeden Montag kann man einsteigen) hat mit einer allgemeinen Einführung begonnen. Hier wurden wir bereits in 2 Gruppen eingeteilt: Chinesisch-sprachige und der Rest. In meiner Gruppe haben sie nur Englisch geredet. Aber das ist doch klar, da bei mir sehr viele komplette Anfänger dabei waren. Also die für den Hiragana & Katakana Kurs. Am Ende haben sie uns noch von dem Angebot mit den prepaid Handy erzählt.
Dann durften die Leute, die nicht bei einer Gastfamilie wohnen,  raus gehen und in der Lobby warten. Unglaublich spannend. Sie haben uns von Manieren erzählt und was für Sachen wir alle klären müssen. Ist ja wirklich super, dass sie das machen! Nur irgendwie habe ich bereits 2 tage bei meiner Gastfamilie gewohnt...
Dann gab es für mich eine kurze Pause. Die vom Katakana & Hiragana Kurs hatten dann glaube ich sogar schon Unterricht. Von denen habe ich auch 2 Schweizer kennen gelernt. Die waren wirklich sehr nett. Aber irgendwie sind wir uns dann nur noch selten begegnet.
Ich musste dann weiter zum Einstufungstest. Eigentlich war ich ziemlich von mir überzeugt. Also ich dann vor dem Blatt Papier gesessen bin, it mir das aber schnell wieder vergangen. Der Anfang war ja noch relativ leicht... Aber dann wurden die Sätze immer schwerer, bis ich dann die Sätze komplett ausgelassen habe, da sie mir zu schwer waren. Was peinlich war: Am Anfang hatten wir ein kurzes "Kana-Diktat". Und mir wollte ein Katakana einfach nicht einfallen <_< Aber zum Glück ist es mir dann am Ende doch noch eingefallen. Das wäre ja noch schöner gewesen. ^^' Während wir da saßen, wurden einzelne Leute zur mündlichen Prüfung geholt. Und omg, da war ein Taiwaner... Der war so schnell fertig! Selbst wenn er fließend Japanisch kann... Die Sätze zu lesen und die Antworten hin zu schreiben beansprucht doch auch Zeit. oO Um ehrlich zu sein war ich etwas enttäuscht, dass er so gut war. Weil ich wollte unbedingt Taiwaner kennen lernen. Und bei seinem können werden wir doch sicher nicht in die gleiche Klasse kommen.
Als ich fertig war, habe ich mich zur mündlichen Prüfung gemeldet. Ja, der Raum, wo wir die schriftliche hatten, war unbeaufsichtigt. XD Aber wieso sollte man hier schummeln? Wäre doch blöd. ^^ Ich war etwas nervös, da ich ja überhaupt nicht sprechen konnte im Vergleich zu meinem sehr guten Hörverständnis. Ich habe gleich gemerkt, dass sie nicht sehr begeistert von meinem Niveau war. Sie meinte zwar, dass das Niveau von Kaiwa 2 habe... aber da die Klasse bereits vor 2 Monaten angefangen hat, hat sie mich ganz einfach in die "Anfänger" Klasse gesteckt. Ich war anfangs ziemlich sauer und konnte die Frau deswegen auch nicht leiden. (später hat sich dann herausgestellt, dass sie eigentlich voll sympathisch ist)

Das war mein erster Tag. Ich bin dann gleich nach Hause gefahren und hab mir beim Conbini beim Bahnhof ein Mittagessen gekauft. Ich war halt etwas enttäuscht, dass ich niemanden wirklich kennen gelernt habe.
Dienstag war dann mein erster richtiger Schultag und ich fand es toll, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, mich vorzustellen und so. Aber im Konversationskurs ist das ja normal. Immerhin sollen wir so viel reden wie möglich, auch wenn es gerade nicht zum Stoff passt.


Die Klassen
Insgesamt kann man bis zu 2 Jahre in der Kudan Schule verbringen. Wenn man Hiragana & Katakana Kurs dazu zählt, sind es sogar 25 Monate. Die Kurse sind in 2 große Gruppen geteilt: Konversation und Intensiv. Für den Intensiv Kurs muss man bereits Kana können. Man lernt vor allem Lesen und Schreiben und sehr viele Kanji. Allerdings hat man nicht die Möglichkeit so viel zu reden. Es gibt insgesamt 8 Klassen, wo jede 3 Monate dauert. Der Unterricht ist von 13:30 bis 17:00. Man hat hier aber sehr viel Ferien.
Konversation ist täglich von 9 bis zirka 13 Uhr. Wir hatten so 2-3 verschiedene Lehrer, die sich je nach Wochentag abgewechselt haben. Leider gibt es hier nur 4 Klassen und danach muss man in Intensiv wechseln. Wer aber genug Ged hat, kann sich den Kanji Kurs dazu nehmen, so hängt man auch nicht mit der Schrift nach.

Der Konversationskurs "Kaiwa-koosu"
Der Unterricht besteht wirklich Großteils aus Reden. Wir haben nämlich mehrmals am Tag in 2er Gruppen (manchmal auch mit mehr Leuten) ein Gespräch ausdenken müssen. Dafür hatten wir meist einen vorgegebenen Text, den der Lehrer vorher mit uns durchgegangen ist. Nach zirka 10 Minuten sollten die einzelnen Gruppen die Gespräche vortragen. Manchmal wurden auch Gruppen nach Vorne geschickt, damit sie es auch ein bisschen Schauspielen  können. Während manche Gruppen wirklich interessante Dialoge erstellt haben, haben andere einfach nur ein paar Wörter vom Beispieltext geändert. (und ich gehöre zu denen *hust*) Was aber nicht wirklich schlimm war, denn es ging ja mehr darum, das Reden zu lernen, anstatt seine Kreativität zu beweisen.
In Kaiwa 2 haben wir jeden Morgen 10 Minuten lang mit Shadowing das Sprechen geübt. Das zusammen zu üben, hat wesentlich mehr Spaß gemacht, als alleine. Wir mussten dann immer mit der Person neben uns reden. Der Lehrer meinte immer, dass wir uns tief in die Augen schauen sollen. Natürlich haben wir das gerne verarscht. XD
Die Bücher für Kaiwa 1 und 2 sind zwar recht gut, um es in der Klasse durchzugehen... Aber zum selbstständigen Lernen sind sie eigentlich nicht zu gebrauchen.


Anwesenheitspflicht
Um eine Klasse positiv abschließen zu können, muss man (soweit ich es in Erinnerung habe) 80% Anwesenheit haben. Deswegen muss man hier auch sehr aufpassen, was Pünktlichkeit angeht. Wenn man 3x zu spät kommt, zählt das als ein Tag abwesend sein. Wer wegen den Öffis zu spät kommt, der muss sich allerdings keine Sorgen machen. Bei auch nur kleinster Verspätung stehen schon am Ausgang Bahnbeamte mit den berühmten 遅延証明 - chienshoumei (Verspätungsbescheinigung). Sie verteilen sie an alle Interessenten. Das gibt man dann dem Lehrer und der legt das in die "Schülermappe". (Sehr wichtig für Leute, die mit der Keio Linie fahren. ;))
Wer die 80% nicht erreicht bekommt kein Zertifikat und muss eventuell die Klasse wiederholen. Aber ganz genau kenne ich mich da nicht aus.

Prüfung
Am Ende jeder Klasse (also nach 3 Monaten) hat man einen Abschlusstest. Dieser besteht aus 3 Teilen: Writing, Listening und Conversation.
Writing ist auf 80 Punkte bewertet und damit auch der Hauptteil. Hier bekommt man Sätze aus dem Stoff, den man die 3 Monate gelernt hat. An den genauen Inhalt kann ich mich aber nicht mehr erinnern.
Für Listening gibt es bis zu 10 Punkte. Eigentlich unterscheidet sich das kaum von dem vom JLPT. Soweit ich mich erinnern kann, muss man in Sätzen antworten und nicht aus irgendwelchen vorgegebenen Antworten auswählen.
Conversation ist da etwas anders. Hier kann man auf bis zu 10 Punkte bekommen, allerdings wird man von einem Lehrer geprüft, den man nicht hatte. Ich glaub meine Klasse hatte die Lehrerin von Kaiwa 4 als Prüferin. Bei Kaiwa 1 sah die Prüfung so aus: Man kommt rein und wie bei einem Vorstellungsgespräch muss man sich erst einmal vorstellen. Danach hat sie mich noch ein paar Sachen gefragt und dann kam das Übel: Ich musste sie als Freundin zu einem Fußballspiel einladen. Blöderweise habe ich vergessen zu fragen, ob wir enge Freunde sind, oder nur ... halt nicht so enge Freunde. Und das hab ich erst bemerkt, als ich dauernd zwischen der -masu-Form und der futsuu-Form gewechselt habe. Da war es aber schon zu spät... Und ich hab das Gespräch höflich beendet, bin also mal davon ausgegangen, dass wir nicht so enge Freunde sind. Diese Unsicherheit hat sie mir aber nicht allzu übel genommen, denn ich habe immer noch 8 von 10 Punkten bekommen.
Macht gesamt 100 Punkte - also so typisch für Japan. Mich ärgert aber, dass ich 89,5/100 bekommen habe... warum?! XD Wäre ich doch nur 0,5 Punkte besser gewesen beim Writing... Sowas ist deprimierend! XD
Die Prüfung ist am Mittwoch und am Freitag bekommt man die Resultate. Jeder bekommt einen kleinen gelben Zettel mit den Punkten, der Anwesenheit und persönliche Kommentare von den Lehrern. Die Anwesenheit steht allerdings nur da, wenn man von Anfang an in der Klasse war - also 3 Monate lang. Über die Nachrichten von den Lehrern habe ich mich besonders gefreut. ~

Veranstaltungen
Es gibt immer wieder Veranstaltungen, die die Schule organisiert. Diese dienen meistens dazu, Japaner kennen zu lernen. Neben dem Normalen "Meet Japanese friends" ("kouryuukai" auf Japanisch) gibt es auch Ausflüge auf den Berg Takao, oder ein Hanami Picknick (wenn das Wetter passt).
Bei dem Meet Japanese Friends wird man in Gruppen eingeteilt und hat zuerst 1 Stunde Zeit, sich kennen zu lernen. Uns haben sie dazu ein Brettspiel erstellt, bei dem man Fragen über sich und sein Land beantworten musste. Danach werden Gruppen gewechselt und man hat wieder eine Stunde Zeit. Danach ist es aus. Aber oft gehen viele dann noch wohin. Wir sind dann noch ein bisschen Kirschblüten Schauen gegangen. Von einer Freundin habe ich gehört, dass sie bei einem anderen Treffen alle danach noch essen gegangen sind. Empfehlenswert ist es, einen Facebook Account zu haben. Und vor allem eine Art Visitenkarten mit Kontaktmöglichkeiten vorher anzufertigen, um sie beim Treffen den Leuten zu geben. Ich hatte welche mit Facebook Account, Skype, E-Mail Adresse, SoftBank E-Mail Adresse und dass ich aus Wien bin. Bei manchen habe ich noch mein Gesicht drauf gezeichnet. Dort habe ich übrigens viele Freunde gefunden. Japaner, aber auch Leute aus anderen Klassen.
Außerdem gibt es im Sommer auch den Holiday Course.

Die Räume
Die Schule ist in einem relativ großen Gebäude, in dem sich auch auch ein Family Mart (Konbini) befindet. Es gibt die Lobby, dann ein paar Klassenzimmer im 6. Stock und den 8. Stock.
Die Lobby ist wohl der wichtigste Bereich. Hier meldet man sich für Veranstaltungen an, hat Computer, ein paar Zeitschriften. Es sind außerdem noch 2 Klassenräume dort. Daneben ist auch noch der Raum für die ganzen Staff Leute. Als der 8. Stock neu eröffnet wurde, hatten sie wohl noch zu viele Pflanzen übrig. Die kamen dann alle in die Lobby. Die eine Lehrerin meinte "Es ist zu einem Dschungel geworden, nicht wahr?" Und hat gelacht. Mir hat das aber echt gut gefallen!  Auf den Fotos erkennt man es aber nicht so gut. Keine Ahnung, warum.

Im 6. Stock waren die meisten Klassenräume. Auch 605 und 606, in denen ich war. Ansonsten gibt es noch so eine Art Aufenthaltsraum mit ein paar Büchern.
Der 8. Stock wurde mit der Ikebana Veranstaltung (bei der ich war) eröffnet. Jetzt finden alle Veranstaltungen und vor allem die traditionellen Kurse dort statt. Wir sind aber immer mit unserem Conbini Mittagessen hin gegangen, da es dort sehr schön war. Also wenn wir nicht in einem Restaurant essen waren.



Lehrer und Mitarbeiter (Staff)
Also die Leute hier waren alle echt toll. Vor allem die Staff Leute. Ich habe mit keinem von denen ein Wort gewechselt. Dann wollte ich etwas wissen und dann kommt einer zu mir: "Ah, Sophie-san!" Ich dachte mir Anfangs: "Sollte ich den kennen? oO" Vor allem der eine, der mir mit meinem Handy geholfen hat. Der war voll lieb und total hilfsbereit. Und einmal habe ich ihn gefragt, was das ist:
Er meinte: "Ah, Kabuto. *Erklärung* Ist doch cool, nicht wahr? :D" Und hat sich voll drüber gefreut.
Dann gab es noch einen, den ich zwar nicht wirklich bemerkt habe, aber dafür eine Freundin von mir. Sie meinte, dass der immer herum schleicht. XD
Also es waren alle Leute toll!
Und was die Lehrer angeht: Also 2 sind besonders aufgefallen. Die anderen 3 Lehrer, die ich hatte waren natürlich auch toll.
Erstens wäre das eine Lehrerin, die Katzen liebt und generell irgendwie total sympathisch ist. Sie hat aber irgendwie eine sehr hohe Stimme, was ich überhaupt nicht erwartet habe. Sie hat auch zu jeder Lektion Übungsaufgaben erstellt. Wir konnten uns aussuchen, welche wir wollen. Bis zum nächsten Mal hat sie die dann für uns korrigiert. Es war alles freiwillig. Fand ich echt toll von ihr. Und wir haben sie immer das ärgste Vokabular gefragt. Die verschiedensten Teile vom Bein, die ich nicht mal auf Deutsch weiß und sogar alle möglichen Knochen vom ganzen Körper, viele Mathe Sachen, Sachen wie Eidotter, ...
Und da wäre noch ein Lehrer, der... halt gerne zeichnet. Er kann ÜBERHAUPT KEIN Englisch, daher erklärt er alles mit Zeichnungen. Die sind aber auch echt genial. In Sekundenschnelle zeichnet er Gesichtsausdrücke, die alles aussagen. Deswegen hat er die Lernunterlagen meist selbst erstellt. Außerdem ist er ein großer AKB48 Fan.



Lage
Die Schule liegt im Misaki-cho im Chiyoda-ku. Weiß nicht, ob man Chiyoda vom Namen her kennt. Immerhin wird er als "Regierungsbezirk" gesehen, also die ganzen politischen Sachen. XD Akihabara befindet sich zwar auch in Chiyoda-ku... aber ehrlich, wer weiß das? Akihabara ist für die meisten einfach nur Akihabara. (Ich gehöre natürlich auch dazu... habe nur etwas gegoogelt, um schlauer zu werden XD) Die Todai (Universität Tokyo) und der Tokyo Dome gehören nicht mehr dazu. Die Grenze von Chiyoda und Bunkyou ist glaube ich bei der Station Suidoubashi.
Leute, die Chiyoda etwas kennen, könnten sich vielleicht über den Namen "Kudan" wundern. Immerhin gibt es in Chiyoda den gleichnamigen Stadtteil und auch die passende U-Bahn Station "Kudanshita". Die Erklärung ist ganz einfach: tatsächlich lag die Schule noch vor kurzem in dem Stadtteil und daher auch der Name. Da man nach einem Umzug nicht einfach den Namen ändert, heißt die Schule weiterhin Kudan.
Aber da den normalen Menschen Bezirksgrenzen nur herzlich wenig interessieren: was gibt es in der Umgebung von der Schule?
Also wir haben mal den Bahnhof Suidobashi, wo gleich der Tokyo Dome ist und wenn ich mich nicht irre, ist Todai nicht allzu weit entfernt. In Richtung Süden haben wir Jimbo-cho, bekannt für die Antiquitäten. Und die Bücher sehen wirklich uralt aus.
Wer gerne ein bisschen zu Fuß geht, der kommt leicht zum Yasukini Schrein oder auch zum Kaiserpalast. Und nicht zu vergessen: Chidorigafuchi, ein Muss fürs Hanami!
Außerdem gibt es sehr viele kleine Restaurants, in denen es gutes Essen gibt und es wirklich nicht teuer ist. Und ja, es gibt auch Universitäten wie Nihon Universität (gleich bei der Schule) und Meiji Universität, die etwas weiter im Osten ist. Da rennen dann in der Gegend sehr viele Studenten herum. Besonders meine italienischen Freundinnen waren immer total begeistert, wenn wieder mal gut aussehende, junge Japaner vorbei gegangen sind. XD

Schüler
Also es sind grob die Hälfte der Schüler Europäer und ein Drittel Asiaten. Also die Europäer sind wirklich von überall. Aber der Großteil sind eindeutig Schweden. Ihr wolltet schon immer Schweden kennen lernen? Dann seid ihr bei Kudan genau richtig! ;) Österreicher sind hier "Mangelware", was mich bei dem kleinen Land ja auch nicht wundert. Aber interessant war: Zu dem Zeitpunkt, wo ich da war, waren zumindest 2 weitere da. Und bevor ich gekommen bin, sind glaub ich 2 weg gefahren. Es sind aber immer wieder Deutsche da. Ich habe allerdings nur einen "kennen gelernt", der nicht gerade freundlich war. :/ Deswegen hab ich einen Monat lang überhaupt nicht deutsch gesprochen, bis ich eine Schweizerin kennen gelernt habe.
Was den asiatischen Teil angeht... Also vor allem Taiwaner. Koreaner auch sehr viele, aber ich habe keine kennen gelernt. Wird wohl daran liegen, dass die hauptsächlich in den höheren Klassen sind. Und Leute aus Hongkong natürlich. Chinesen sind fast so selten wie Österreicher. Aus Russland gab es auch noch einige.
Was Amerika angeht... Erstaunlich wenige. Aus Brasilien habe ich einige kennen gelernt. Laut Statistik sind es aber auch nicht so viele... Wahrscheinlich habe ich genau DIE Gruppe kennen gelernt. XD
Untereinander redet man hauptsächlich Englisch - was bei Anfängern ja nicht verwunderlich ist. Außerdem kann es ja jeder. Irgendwie. XD Mein Englisch war zwar nie das Beste, aber da ich mich an die Leute anpasse, habe ich mir von ein paar Leuten ein ziemlich seltsames Englisch angewöhnt. Aber ich will jetzt keine Namen nennen. ;) Mein Akzent ist zwar seltsam geworden, aber dafür konnte ich danach fast fließend Englisch sprechen. Bei manchen Taiwanern hatte man mit Englisch keinen Erfolg. Da musste halt Japanisch her. Blöd war es dann, wenn sie noch Anfänger waren. Aber interessant war, dass die, mit denen man Englisch reden konnte, die Sprache wirklich gut beherrscht haben.
Aber seht doch selbst: hier ist die Liste von 2012 und hier die von 2013. Ich find das total spannend. XD

Und hier mal ein Video von einem Schweizer, der ein bisschen was über die Schule erzählt (ich kenn den Typen nicht):


Außerdem habe ich festgestellt, das es auch ein Video von einem Freund von mir Gibt. Wer Spanisch versteht, kann es sich ja anschauen. Soviel ich verstehe redet er irgendwas über Japanisch, das Lernen, die Schüler oder so ... XD




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